Was ist Umweltschutz?

Wir dürfen keinen Müll in der Natur entsorgen! Wir sollen öffentliche Verkehrsmittel nutzen! Die Glühbirne dankt langsam ab – Energiesparlampen übernehmen nach und nach das Regiment! Nachrichten über den Klimawandel und das Ozonloch überlaufen die Pressemedien!

Gut und schön – aber was ist Umweltschutz eigentlich? Wie kann man sich persönlich in den Umweltschutz einbringen, auch wenn man keine Spenden vornehmen kann oder möchte?

Die Bedeutung vom Umweltschutz

Experten reden den Menschen immer wieder ins Gewissen, dass man die vom Menschen herbeigeführten Umweltmängel nach und nach wieder beseitigen muss, der Umwelt wieder eine Chance geben soll und den Naturhaushalt aller Lebewesen in der Natur zu befestigen vermag.

Der Umweltschutz beginnt bereits mit Kleinigkeiten. Jeder weggeworfener Zigarettenstümmel sorgt für einen kleinen negativen Teufelskreis innerhalb der Natur – neben der Tatsache natürlich, dass es auch nicht unbedingt schön aussieht, wenn der Boden mit Zigarettenstümmeln übersät wird.

Nicht nur, dass der Boden durch den Teer und das Nikotin in den Zigaretten verschmutzt wird, auch stellt der Filter einer Zigarette keinen selbstregenerierenden Bestandteil dar, Zigarettenfilter können nicht wiederverwertet werden und haben daher auch im Papiermüll beispielsweise nichts verloren – mal abgesehen von der Brandgefahr im Mülleimer.

Um zu verstehen, warum man bereits eine solche Kleinigkeit (das Wegwerfen eines Zigarettenstümmel) unterlassen sollte, muss man sich ein wenig mit der Philosophie des Umweltschutzes auseinandersetzen.

Beim Umweltschutz geht es nicht explizit darum, die Bäume und Pflanzen zu schützen, damit die Umwelt ein tolles Optisches beibehält, sondern darum, Boden, Wasser, Luft und das Klima im Einklang zu halten, damit der Lebensraum der Menschen in einem gesunden Zustand verbleibt – mithin auch die Menschen gesund und munter bleiben.

Den Umweltschutz betreibt man also nicht für „irgendjemanden“, sondern im Grunde für SICH SELBST.

Gibt es einen Unterschied zwischen Umweltschutz und Naturschutz?

Ja, ganz klar gibt es einige Unterschiede: während Umweltschützer beispielsweise die Nutzung etwaiger Holzwälder für die umweltfreundliche Energieversorgung vorsieht, verstehen sich Naturschützer als „Waldbeschützer“ und wollen um alles vermeiden, dass weitere Wälder gänzlich abgeholzt werden.

Dennoch arbeiten Umweltschutz und Naturschutz zusammen und bilden Kompromisse, wie beispielsweise im Beispiel „Wald“ – sofern es keine Kahlschläge mehr bei der Nutzung von Holzenergiequellen gibt, spricht der Naturschutz im Sinne des Umweltschutzes nicht dagegen.

Im Grunde müssen alle Menschen an einem Strang ziehen, um der Umwelt zuliebe zu handeln und dennoch den Naturschutz nicht zu vergessen – und dieser fängt beispielsweise beim Zigarettenstümmel an!